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Ist das Ammersee Ostufer noch zu retten:
Die massiven 70er Jahre Sünden:
Das Landschaftsschutzgebiet: Ein Erholungsgebiet für München und Oberbayern
Zusätzlich wurde damals mit massivem Druck der Uferbereich als Naherholungsgebiet für die Münchner Bevölkerung teils enteignet, teils “einvernehmlich” übereignet. So wurde eine ganze Hafenanlage eines See-Anliegers zerstört. Damit viele Menschen die Schönheit des Ammersees genießen können. oder ein Naturschutzgebiet in Münchens S-Bahn erschlossenem NaherholungsgebietDie von den Beamten ausgelöste Veränderung blieb nicht folgenlos: Viele Münchner und auch die Anlieger aus Herrsching, Andechs etc. nutzen das Gebiet. Und: Wo viele Menschen laufen kommen zwangsläufig auch immer mehr Fragen auf. Das Betretungsverbot.Es sollte fast das gesamte Ammersee-Ostufer komplett mit einem Betretungs-Verbot belegt werden. Dieses vorgehen scheiterte zumindest in weiten Teilen am Widerstand der Anlieger und einiger Politiker. Das Problem jetzt ist jedoch, daß die Öffentliche Hand - konkret das Landratsamt Landsberg heute mit den wildesten Tricks klare Regelungen und deutsche Gesetze auszuhebeln will - um das Betretungsverbot faktisch zu erreichen und uns Menschen vom See zu verbannen. Naturschutzgebiet vs. LandschaftsschutzgebietDas Problem ist prinzipiell klar: Die Natur darf nicht überstrapaziert werden - und wir müssen für Mensch und Natur nachhaltig arbeiten. Dafür bietet unsere Gesellschaft reichlich Spielraum, bietet jede Menge Gesetze und Deutschland ist diesbezüglich auch sehr sensibel. So ist das gesamte Südufer des Ammersees schon seit Jahrzehnten ein riesiges Naturschutzgebiet. Ein Naturschutzgebiet ist zum Schutze seiner selbst Willen erschaffen und soll den Mensch zurückdrängen. Ich unterstütze dies ausdrücklich. Naturschutz ist VielfaltAber: Naturschutz soll die Vielfalt schützen und erhalten. zur Vielfalt gehören auch die ehemaligen Kiesufer mit Ihrer ganz eigenen Pflanzenwelt die jetzt von den Weiden komplett aufgezehrt wurde. Als Kind habe ich mich immer über die “kitschigen” Blumensträusse die meine Mutter pflückte aufgeregt. Meine Kinder kennen diese Blumen schon gar nicht mehr. Es gibt schlicht keine Blumen-Wiesen mehr am Ostufer! Damit einhergehend sind auch die vielen Libellen verschwunden an die ich mich noch erinnere. Von den Kleinstlebewesen ganz zu schweigen. Das sind 70er Jahre Sünden - wo doch Naturschutz und Erholung sich so leicht vereinen ließen. Ein Landschaftsschutzgebiet ist ein Erholungsgebiet für den Menschen - so wie z.B. der Englische Garten in MünchenWer würde auf die Idee kommen, den Englischen Garten in München für Fußgänger zu sperren? München ist eine erfolgreiche Metropole. Die Menschen arbeiten viel und offensichtlich auch sehr erfolgreich - und tragen so zum Wohlstand unserer Gesellschaft bei. Letztlich ermöglicht die Münchner Wirtschaftsmacht durch das erwirtschaftete Geld, daß wir uns den Luxus von Naturschutzgebieten etc. leisten können.
Zäune aus Draht und Gehölz sollen den Menschen zurückdrängen.Wenn dies politischer Wille ist, dann müssen wir es auch beim Namen nennen: Naturschutzgebiet AmmerseeOstufer? Wenn wir nicht den Mut haben es zu benennen - dann müssen wir uns gegen diese Beamtenwillkür wehren!Die BürgerinitiativeIm Januar 2012 wurde die Bürgerinitative “Rettet das Ostufer” gegründet. Initiator Reinhard Liedl verfasste dazu mehrere Texte, welche ich unverändert auf der Webite verbreitet habe - schliesslich war in den Orginal Texten ausdrücklich die Bitte enthalten, diese Information möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Wegen meines guten Page-Rank verbreitete sich die Information schnell - vielleicht zu schnell. Jedenfalls hat mich der Initiator am 30.1.2012 ausdrücklich gebeten, diesen Text wieder von der Website zu entfernen. Das Vorhaben “Rettet das Ammersee Ostufer” unterstütze ich Inhaltlich ausdrücklich - weshalb ich diese Website zur Information erstellt habe - und eine Facebook-Gruppe erstellt habe - damit möglichst viele Menschen Ihre Unterstützung kundtun können. Denn: Unabhängig von Bürgerinitiativen etc. ist es beschämend, wie die Tourismus-Region 5-Seen Land das Ammersee-Ostufer verkommen lässt: Ohne erkennbaren Vorteile und ohne den Mut es beim Namen zu nennen. |
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